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1. ST - SG Niederlehme 1912


Samstag, 25. August 2018
15:00 UHR
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SG Niederlehme 1912 Müllroser SV

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Letzter Spieltag
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VFB Steinhöfel e.V. Müllroser SV

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VorBERICHT

Die Ligaphase beginnt

Das warten hat ein Ende. Die Landesklasse nimmt Fahrt auf und startet in die ersten Spiele der neuen Saison. Für die Schlaubetaler heißt das, antreten bei der SG Niederlehme 1912. Im Hexenkessel am Luch hat man bisher immer heiß umkämpfte Partien zwischen den beiden Teams gesehen. Aufgrund der hohen Motivation die auf beiden Seiten vollen Ausschlag zeigt, kann man davon ausgehen das es auch an diesem Spieltagswochenende mächtig knistern wird. Trainer Dirk Herrgoß will in seinem ersten Punktspiel in der Landesklasse natürlich erfolgreich das Feld verlassen. Gleichzeitig weiß der Coach der Schlaubetaler aber auch, dass man personell arg zu knabbern hat. Es heißt also Daumen drücken und auf einen guten Saisonstart hoffen. Dieser könnte für Wind unter den Segeln sorgen, den man beim ersten Heimspiel der Saison gegen Liganeuling FSV Rot-Weiß Luckau gut gebrauchen kann.
Garantiert fehlen werden beim ersten Saisonspiel der verletzte Eric Sellin (Fußverletzung) und der urlaubsbedingt abwesende Tobias Karge. Auch der Einsatz von Neuzugang Tino Heering ist fraglich. Dieser klagt seit dem Testspiel gegen Pneumant Fürstenwalde über Rückenprobleme.

SPIELBERICHT

Quelle: sportbuzzer.de / Bericht: Oliver Schwandt


Die SG Niederlehme hat in der Fußball-Landesklasse einen optimalen Saisonstart verpasst. Vor 90 Zuschauern verlor das Team auf dem heimischen Sportplatz am Luch gegen den Müllroser SV 1898 knapp mit 0:1 (0:0).

„Gegen den MSV haben wir deutlich gelernt, dass wir uns für eine gute Vorbereitung nichts kaufen können. Wir sind im ersten Durchgang überhaupt nicht so richtig ins Spiel gekommen und haben in der gegnerischen Hälfte viel zu vorsichtig und zaghaft agiert. Da haben wir nichts von dem zeigen können, was uns in den bisherigen Testspielen ausgezeichnet hatte“, resümierte SGN-Trainer Stephan Rosenberg, „ wir hatten zudem eine Menge Glück, dass wir zur Pause nicht mit ein oder zwei Treffern hinten liegen.“

Rosenberg musste vor der Begegnung auf zwei wichtige Eckpfeiler in seiner Mannschaft verzichten. Christopher Kringel weilt derzeit im Urlaub und Matthias Klatt war bei einer Hochzeitsfeier. „Ohne die beiden fehlte es uns eindeutig an Kreativität im Spielaufbau“, erkannte der Coach, der im ersten Durchgang nicht eine  nennenswerte Möglichkeit seines Teams gegen eine durchschnittlich spielende MSV-Elf sah.

Die Gäste versäumten es jedoch ihrerseits, aus ihren Chancen wenigstens einen Treffer zu markieren. Nach neun Spielminuten prüfte Felix Hackel mit einem Schuss aus 18 Metern SGN-Keeper Fabian Keitsch das erste Mal. Gästetorjäger Paul Herrmann, der nach seinem Kreuzbandriss bei weitem noch nicht seine Bestform der vergangene Jahre erreicht hat, zog nach 26 Spielminuten ab. Erneut war Keitsch zur Stelle, der 120 Sekunden später abermals im Mittelpunkt des Geschehens stand. Elias Ponta spitzelte den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei, der den Ball nicht traf, sondern den MSV-Akteur mit voller Wucht im Strafraum “ummähte“.  In dieser Szene hatte Keitsch sehr viel Glück, dass Schiedsrichter Nico Läufer nicht auf Strafstoß entschied.

Gästespieler Lukas Gräber flog nach einer Tätlichkeit zurecht mit der Roten Karte vom Feld


In der Halbzeitpause stellte Rosenberg ein wenig um. Diese Veränderung tat seinem Team richtig gut, das in der Folgezeit eindeutig den Ton auf dem Feld angab. „Wir hatten dann deutlich mehr vom Spiel, kassierten jedoch durch eine Unachtsamkeit den einzigen Treffer der Begegnung“, berichtete Rosenberg. Sein Team ließ bei einem Angriff der Gäste Paul Herrmann zu viel Platz, der mit einem gekonnten Pass in die Tiefe Felix Hackel einsetzte. Der MSV-Angreifer ließ anschließend mit einem präzisem Schuss Keitsch keine Abwehrmöglichkeit – 0:1 (65.). Fünf Minuten später flog Gästespieler Lukas Gräber nach einer Tätlichkeit zurecht mit der Roten Karte vom Feld.

In den verbleibenden 20 Minuten schaffte es das SGN-Team nicht, die numerische Überlegenheit in einen eigenen Treffer umzumünzen. „Wir hatten zwar drei gute Möglichkeiten, doch wurden diese leider nicht genutzt“, ärgerte sich Rosenberg über die mangelnde Chancenauswertung seiner Mannschaft. Zehn Minuten vor dem Abpfiff verhinderte Keitsch das zweite Tor für die Gäste, als er eine Direktabnahme aus acht Metern sensationell parierte. „Natürlich waren wir nach dem Match über das Ergebnis sehr enttäuscht, weil wir uns im Vorfeld deutlich mehr vorgenommen hatten. Dann müssen wir es am kommenden Spieltag halt etwas besser machen“, so Rosenberg.


Bilder zum Spiel

Bilder zum Spiel findet ihr hier >> Galerie von sportbuzzer.de / Oliver Schwandt




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