6. Spieltag - MSV beendet Niederlehmer Erfolgsserie

Der 6. Spieltag bot den Zuschauern am Hohenwalder Weg ein echtes Spitzenspiel. Gegenüberstanden sich der Spitzenreiter der Landesklasse Ost und die SG Niederlehme, die den zweiten Tabellenplatz in der Landesklasse Ost verbuchten. Schaut man vor der Partie auf die Statistik, scheint es ein echter Kracher zu werden. Es traf die beste Offensive der  Liga auf die stärkste Defensive der bisher vorangeschrittenen Spielzeit.

 

...Bilder zum Spiel...

 

Geschuldet der anbrechenden Winterzeit begann das vielversprechende Spiel zwischen den Randberlinern und dem Müllroser SV bereits um 14:00 Uhr. Beide Mannschaften waren gewillt, dass Spiel für sich zu entscheiden. Schließlich ging es um den Sonnenplatz an der Tabellenspitze. Fokussiert und angespannt ging es also für die beiden Teams auf das Feld. Bei leichtem Nieselregen hielt man direkt in der zweiten Minute den Atem an.  Nach Zuspiel von Dustin Berger steht Paul Herrmann überraschend vor Keeper Kammler . Der Müllroser Torjäger scheiterte jedoch und verpasste die frühe MSV Führung. Man merkte bereits in den ersten fünf Minuten, dass sich beide Mannshaften nichts zu schenken hatten. Das Zepter der Anfangsphase jedoch lag mit knapper Mehrheit in der Hand des Müllroser SV. In der 7. Minute dann ein Achtungszeichen der SG aus Niederlehme. Im schnellen Gegenzug nach einem Müllroser Angriff ist es Stothut der eine Hereingabe am kurzen Pfosten unhaltbar für Ammer vollendet. Die Gäste nun also im Vorteil und mit der frühen 0:1 Führung.

 

Eine der Stärken der Schlaubetaler ist jedoch nicht aufzustecken. Belohnen sollte man sich jedoch erst in der in der 43. Minute. Nach Fehler von Keeper Kammler hebt Björn Koch den Ball über den rausgelaufenen Gästetorhüter. Die Niederlehmer Defensive kann diesen zwar noch per Kopf auf der Linie klären, ist aber gegen Paul Herrmann seinen Nachschuss machtlos. Verdient umjubelt man den 1:1 Ausgleichtreffer gemeinsam mit den Rund 100 erschienenen Zuschauern, welcher genau zum richtigen Zeitpunkt fiel. Im restlichen Verlauf der ersten Hälfte erlebten die Müllroser Anhänger eine hart umkämpfte und mit vielen Fouls gespickte Partie.

 

Das war es dann aber auch. Die erste Halbzeit geht mit einem Unentschieden zu Ende und die Mannschaften machten sich auf den Weg in die Kabinen.

 

Den besseren Halbzeitpausenverlauf hatte wohl der Müllroser SV. Frisch und mit deutlich merkbarem Willen kamen die Jungs von Schulze und Jänisch aus der Pause. Man wollte es gar nicht erst dazu kommen lassen, dass die Gäste dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Dies gelang den Jungs aus dem Hohenwalder Weg gut. Erneut war es Paul Herrmann der vollkommen frei vor dem Niederlehmer Torwart an den Ball kam. Wieder hieß der Sieger im Eins-gegen-Eins –Duell jedoch Kammler .

 

Es dauerte aber nicht lange, da machte es Torjäger Herrmann besser. Nach glanzvoller Vorarbeit von Kreativkopf Krüger, bringt Herrmann den Ball wuchtig in der langen Ecke unter und schießt seine Jungs in der 66. Minute zur umjubelten Führung. Müllrose nun im Vorteil. Taktisch clever verschob man das eigene Spiel etwas in die Defensive. Für die mit einer gelben Karte vorbelasteten Berg, Karge und Zinke war dann der Zeitpunkt gekommen das Spielfeld zu verlassen. T. Berger (84.), Dahlmann (67.) und Eric Sellin (82.) waren nun auf dem Platz und sollten dafür sorgen, dass der MSV die knappe Führung über die Zeit trägt.

 

Nach langem Warten auf dem Spielfeld und der Bank pfiff Schiri Zimmer die Partie ab und lies den neuen und alten Tabellenführer jubeln. Für die bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagenen Gäste aus Niederlehme endet eine Siegesserie. Die Randberliner hatten bisher noch keine Punkte liegen lassen. Mit leeren Händen ging es also für die SG in Richtung Heimat, währenddessen der Müllroser SV ausgelassen seinen Sieg feierte.

 

Am kommenden Wochenende legt die Liga abermals eine Pause ein.

 

Für die Schlaubekicker heißt in der 2. Hauptrunde des Ostbrandenburg Pokals den wartenden Gegner aus Groß Lindow zu bezwingen.

 

Sport frei.

 

Fotos: Kenny Fuhrmann



danke für die unterstützung