23. Spieltag - Derby die Zweite ! MSV reist in Beeskow an

 

Schiedsrichter: Renè Müller  Assistenten: Detlef Wergula, Martin Gorgas

 

Deprimierend! Dies ist wohl ein eindeutiges Stichwort für den Ausgang des 22. Spieltages der Landesklasse Ost aus Sicht des Müllroser SV. Mit der Niederlage und schwachen Vorstellung gegen die SG Niederlehme am 09.04.2016 vor heimischer Kulisse, vergaben die Jungs aus dem Hohenwalder Weg die Chance, den Platz an der Tabellenspitze einzunehmen. Wären die Punkte gegen die Randberliner auf das Konto der Schlaubekicker gewandert, so könnte man mit zwei Punkten Vorsprung in Beeskow anreisen. Hätte, könnte, wenn und aber – der MSV tritt das Auswärtsspiel beim neuen Tabellenführer aus Beeskow nun als Sechstplatzierter der Liga an.

Die Preußen katapultierten sich mit Ihrem Unentschieden gegen Teltow durch die Niederlagen von Markendorf (0:4 vs. Rehfelde) und Wernsdorf (2:1 vs. Königs Wusterhausen) auf den so begehrten ersten Rang der Tabelle. Der von Müllroser erspielte BigPoint gegen den Ortsnachbarn aus Markendorf verliert somit an Bedeutung. Man findet sich nach aussichtsreicher Position wieder im Tabellenmittelfeld wieder.

 

Die Liga schiebt sich aufgrund der erspielten Ergebnisse nun noch enger zusammen. Hinter Beeskow platzieren sich nun fünf Teams, die mit 38 Zählern punktgleich in Lauerstellung gehen. Neben den üblichen Verdächtigen aus Markendorf, Wernsdorf und Müllrose, zählen sich nun auch Schöneiche und Niederlehme dazu. Diese schreiben bisher noch ein Spiel weniger als die genannten Konkurrenten nieder.

 

Der 23. Spieltag am 16.04.2016 verspricht also wieder einen ordentlichen Derbycharakter zu haben. Positiv könnte sich das für den MSV auswirken. In den Spitzenspielen konnte man bisher oftmals überzeugen. So fuhr man noch in der Hinrunde Siege über Beeskow, Markendorf und Wernsdorf ein, die allesamt zu diesem Zeitpunkt an der Tabellenspitze standen und sich an den Müllrosern die Zähne ausbissen. Blickt man auf das Hinspiel gegen die Preußen zurück, so konnte man das Derby über 45 Minuten beherrschen und deklassierte Beeskow regelrecht mit 4 Toren. Die zweite Halbzeit bot jedoch das komplette Gegenteil. Um ein Haar gab man die Führung noch aus der Hand und siegte am Ende doch glücklich 4:3 am Hohenwalder Weg. Wie sich die letzten Ergebnisse auf das Aufeinandertreffen der beiden Teams auswirken, bleibt abzuwarten. Der MSV kommt mit einem Sieg über Markendorf und einer klaren Niederlage im Rücken nach Beeskow, wo diese mit einer Niederlage gegen Union Bestensee und einem Unentschieden gegen Teltow auf den Schultern warten. Beide Mannschaften scheinen also leicht angeschlagen.

 

Nachdem die Trainer Ronny Schulze und Michael Jänisch am vergangenen Spieltag noch ordentlich in Ihrer Defensive rotieren mussten, können sie in der kommenden Partie wieder mit Innenverteidiger Kirchhoff rechnen. Dieser saß gegen Niederlehme seine Sperre nach der fünften gelben Karte ab. Defensive Einbußen muss man jedoch weiterhin bei Kirchhoffs Partner Karge machen, der minimal noch bis zum Ende der Saison ausfallen wird. Fraglich ist auch der Einsatz vom dritten Stamminnenverteidiger C. Fuhrmann. Dieser ließ Federn im Duell gegen Markendorf und besetzte angeschlagen gegen Niederlehme nur einen Platz auf der Bank. Für Ihn wird vermutlich der gegen Niederlehme arbeitsbedingt verhinderte Christopher Sagert wieder in die Viererkette rücken.

 

Offensiv hingegen, muss man auf die kreativen Impulse von Dustin Berger und C. Krüger bauen. Den Rücken freihalten muss den beiden Spiellenkern, Abräumer Malte Berg. In der Spitze kann man große Geschütze auffahren. Die Herrmann-Brüder überzeugen Spiel für Spiel. In seinen ersten sieben Spielen nach langer Verletzung kann Max Herrmann zwei Tore verbuchen und ist gerade in der defensiven Arbeit eines Stürmers sehr stark vertreten. Bruder Paul sorgt für die Torgarantie im Müllroser-Angriff. Die Nummer 18 erzielte in nun 21 gespielten Partien 27 Tore und ist auf dem besten Wege sich dieses Jahr erneut die Torjägerkrone zu sichern.

 

Es wird spannend im Beeskower Sport- und Freizeitzentrum.

 

Anstoß ist wie gewohnt um 15 Uhr.

 

Sport frei.


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